Wer ist bei Mensa?

Zur Zeit gibt es etwa 100.000 Mensanerinnen und Mensaner in rund 100 Staaten der ganzen Welt. Derzeit gibt es in 49 Ländern aktive Mensa-Organisationen, die sich im Dachverband Mensa International zusammenfinden - von den Kanalinseln über Südafrika bis Singapur.

Mensa-Mitglieder haben lediglich einen hohen IQ gemeinsam, im übrigen unterscheiden sie sich nicht von ihren Mitmenschen: Es gibt bei Mensa dünne und dicke, große und kleine, schöne und häßliche, faule und fleißige, taktlose und diskrete, bedachte und leichtsinnige Mitglieder. Es gibt Mitglieder, für die Mensa eine Art Familie darstellt, und andere, die Mensa nur gelegentlich nutzen. Es gab viele Hochzeiten in Mensa, aber für zahlreiche Menschen handelt es sich dabei einfach um eine Gelegenheit, sich geistig zu betätigen. Fast alle Mensianer haben Sinn für Humor und sprechen liebend gerne. Und, für gewöhnlich, haben sie eine Menge zu sagen.

Mensanerinnen und Mensianer findet man im Alter von vier bis 94, aber die meisten sind zwischen 20 und 49 Jahre alt. Sie können Hauptschüler sein, Maturanten, Dropouts oder Menschen mit mehreren Doktoraten. Es gibt Mensaner, die von der Wohlfahrt leben, und solche, die Millionäre sind.

Wie die Bevölkerung im allgemeinen, so sind auch hier die Möglichkeiten ganz unterschiedlich. Mensa hat Professoren und Lkw-Fahrer, Wissenschafterinnen und Feuerwehrmänner, Computerprogrammiererinnen und Landwirte, Künstler, Soldaten, Musiker, Arbeiterinnen, Polizisten, Glasbläser - und viele Berufe mehr. Da gibt es berühmte Mensianer und solche, die Preise gewinnen, aber es gibt viele, viele, deren Namen man nicht kennt.